FSV Blau-Weiss Völkershausen

Achterbahn der Gefühle

Manuel Rommel, 03.07.2018

„So sehe ich´s“

 

Karol Napiorkowski über die Saison 2017 / 2018

 

Ja die 2017/2018 ist schon wieder vorbei und mein Amt als Spielertrainer ist erstmal Geschichte. Für mich war es eine absolut neue Situation, die ich bisher in meiner Karriere noch nicht durchlebt hatte. Anfangs war ich mega nervös und hatte mit einigen Bauchschmerzen zu kämpfen, dir gehen da sämtliche Gedanken durch den Kopf, beispielsweise wie funktioniert das System? Wie gehen die Spieler damit um? Wie kommentiere ich es als Spieler und Trainer zugleich? Das war schon krass! Und dann schicken wir im ersten Punktspiel Dermbach mit 5:1 wieder heim…Auftakt nach Maß, Du legst gegen Gehaus nach und merkst das die Jungs wollen, sich zeigen. Klarer Fall von Aufbruchsstimmung! Auch die Niederlagen gegen Borsch und Leimbach gaben keinen Knick in der positiven Kurve, die Truppe holte sich im Heimspiel gegen Bad Salzungen die Punkte, dass war schon stark vom Charakter und dann kam diese riesige Serie, selbst nach der Heimniederlage gegen Barchfeld kamen wir wieder in die Spur. Allgemein gesehen war es eine sehr positive Saison mit vielen ereignisreichen Momenten, die mit ein paar schattigen Seiten, vor allem in der Rückrunde durchlebt worden sind. Voller Euphorie standen wir nach der Hinrunde auf dem 1.Tabellenplatz mit unglaublichen 27 Punkten und einem Torverhältnis von 54:12!. Mein Plan ging voll und ganz auf....in der Defensive ein Bollwerk errichten und in der Offensive eine Torfabrik erstellen. Ich bin kein Freund von irgendwelchem Gebolze und jeden Ball irgendwo in die Zuschauerränge zu schießen, sondern einen attraktiven, sauberen und offensiven Fußball auf dem Platz zu zeigen. Die Zuschauer sollen vor allem auch Spaß daran haben uns spielen zu sehen. Die Vorstellungen erfüllten sich, denn ein ganz großes Dankeschön gilt unseren Zuschauern, die uns von Spiel zu Spiel immer unterstützten und uns voran peitschten - aber auch auf die Mannschaft färbte die positive Stimmung ab, unter Woche wurde ordentlich gearbeitet, am Wochenende kam alles in die ominöse Waagschale und dann greifen die Automatismen im Fußball, dass macht dann auch einfach Spaß.

Wie erwartet in meinen Vorstellungen kam nach der Wintervorbereitung ein Personaleinbruch, obwohl wir in der Wintervorbereitung ganz gut gearbeitet hatten, drückte der Schuh in der Rückrunde durch Verletzungen, Krankheit, Arbeit und doppelte Spielansetzungen ordentlich und sorgten natürlich für einen Supergau. Wichtig war mir in der Situation, den Kopf nicht in den Sand zu stecken, sondern der Mannschaft zu zeigen das wir alles investieren und nie aufgeben. Die Mannschaft setzte meine Vorgabe zu 100% um, nur am Ende fehlte uns meist das Glück. Trotz all diesen Umständen schafften wir es wieder zurück in die Erfolgsspur und belohnten uns in den letzten 3 Saisonspielen mit einem Untentschieden und 2 Siegen gegen die direkten Tabellenkonkurrenten. Platz 4 war gesichert und es wurde kräftig gefeiert, denn auf so einer geschlossenen Mannschaftsleistung kann man aufbauen und mit guter Zuversicht in die neue Saison blicken. Auf diesem Weg wünsche ich meinem Nachfolger Ronny Stiefel alles Gute und viel Erfolg für die neue Saison!

Achterbahn der Gefühle

Zurück